Historie des Bankhaus Hallbaum

1879
Das Fundament des späteren Bankhauses Hallbaum wird in Straßburg gelegt. Julius Jacob Maier baut die von seinem Vater übernommene Wechselstube zu einer Bank mit dem Namen Julius Maier u. Comp. KG aus. 40 Jahre wird sie in Straßburg bestehen.

1908
Franz Hallbaum gründet das Bankhaus Franz Hallbaum & Co. KG. Zunächst war es vor allem im An- und Verkauf von Wertpapieren sowie im Wertpapierprämiengeschäft für Privatkunden tätig.

1919
Julius Albert Maier, Sohn des Gründers von Julius Maier u. Comp., verlegt den Sitz des Bankhauses nach Hannover, weil nach dem Ersten Weltkrieg der Fortbestand der Firma in Straßburg mit deutschen Inhabern nicht mehr möglich ist. In Hannover werden die Bankgeschäfte   wenn auch zunächst in kleinerem Rahmen   fortgeführt.

1924 bis 1933
Die wirtschaftlich schwierigen Jahre übersteht das Bankhaus Franz Hallbaum ohne Auszahlungsbeschränkungen. Mit der Gründung einer Versicherungsagentur werden die Geschäftsmöglichkeiten erweitert und sinnvoll ergänzt.

Kriegsjahre
Das Gebäude der Julius Maier u. Comp. in der Landschaftstraße wird in dieser Zeit komplett zerstört, wenig später stirbt der Inhaber des Hauses. In der Nacht auf den 9. Oktober 1943 wird auch das Bankhaus Franz Hallbaum & Co bei einem Bombenangriff völlig verwüstet.

Frühe Nachkriegsjahre
Das Bankhaus Franz Hallbaum kann aufgrund eines treuen und großen Kundenkreises das Geschäft wieder aufnehmen und erweitert den Geschäftsumfang auf den Außenhandel – erleichtert durch die Milderung der Devisenvorschriften. Das Bankhaus Julius Maier erlebt unter neuen Gesellschaftern ab 1950 eine Aufwärtsentwicklung.

1955
Die beiden Privatbankhäuser Julius Maier und Franz Hallbaum schließen sich am 15. Februar zum Bankhaus Hallbaum, Maier & Co. zusammen. Damit will man eine angemessene Eigenkapitalausstattung schaffen, um dem stark wachsenden Geschäftsumfang gerecht werden zu können.

1967
Das älteste Privatbankhaus Hannovers, die 1870 gegründete Mercklin & Schumacher, überträgt seine Geschäfte nach dem Tod der Senioren am 1. Dezember auf das Bankhaus Hallbaum, Maier & Co.

1968
Nur einen Monat später folgt der Bankier Egon Hellmann und überträgt mangels Nachfolger aus der Familie sein Geschäft auf das Bankhaus Hallbaum, Maier & Co.

1977
Die Landkreditbank AG aus Hannover und Hermann Müser treten als persönlich haftende Gesellschafter sowie die Landesgenossenschaftsbank als Kommanditistin mit einer Mehrheitsbeteiligung in das Geschäft ein.

1979
Die Landkreditbank, mehrheitlich in der Hand der Landesgenossenschaftsbank AG, übernimmt am 28. Mai die Mehrheit der Gesellschaftsanteile am Bankhaus Hallbaum, Maier & Co. sowie den Namen des Hauses. Die Bank wird zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt. Darüber hinaus sind zahlreiche Privatpersonen beteiligt.

1988
Die Hauptversammlung beschließt am 26. Mai eine Straffung und Präzisierung des Firmennamens, verzichtet auf den Namensbestandteil „Landkreditbank“ und heißt nun HML-Bank. Sie bietet anspruchsvollen Privat-, Firmen- und institutionellen Kunden das gesamte Dienstleistungsspektrum einer Universalbank. Die Bank betreibt vier Filialen in Göttingen, Hannover, Hildesheim und Osnabrück.

1997
Die Hamburger Privatbank M.M.Warburg & Co übernimmt sukzessive das komplette Aktienkapital.

2015
Der Hauptsitz des Bankhauses in der Straße An der Börse wird renoviert und die Empfangsräume komplett neu gestaltet.

2016
Die Tochtergesellschaften Bankhaus Hallbaum, Bankhaus Löbbecke, Bankhaus Plump und Schwäbische Bank verschmelzen mit M.M.Warburg & CO. und firmieren fortan als Zweigniederlassungen.

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